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Wesentlich schneller und vielseitiger als das Modem ist eine ISDN-Anlage, die auch bei dir in der Schule installiert ist. Ihr wichtigstes Merkmal ist, dass gleich mehrere Übertragungskanäle (= Telefonleitungen) zur Verfügung stehen. In Privathaushalten sind das meistens zwei Kanäle. In Firmen oder auch bei euch in der Schule können das aber weit mehr sein. So ist es möglich, dass einige Schüler im WWW surfen und gleichzeitig mehrere andere Schüler E-Mails verschicken können. Und wenn auch das Schulbüro angeschlossen ist, kann man von dort zur gleichen Zeit Telefongespräche führen. Die hohe Übertragungsgeschwindigkeit bei der ISDN-Anlage wird dadurch erreicht, dass die elektrischen Signale als kleine Päckchen gebündelt übertragen werden, während beim Modem nur ein Signal nach dem anderen gesendet oder empfangen werden kann. Über die Telefonleitungen (oder per Funk über Satellit) ist der Rechner mit einem Provider verbunden. Das englische Wort "Provider" bedeutet "Lieferant" oder "Verteiler"; das heißt, ein Provider sorgt mit riesigen Rechnern dafür, dass die Daten aus dem Internet an die kleinen Rechner geliefert oder verteilt werden. |