Mit Smileys Gefühle verschicken






 

Wenn man sich mit einem Menschen unterhält, kann man meistens schon an seinem Gesicht ablesen, wie er sich gerade fühlt, egal ob er sich freut, ob er sich ärgert oder traurig ist.

Bei der  „elektronischen Unterhaltung“ im Chat sieht man davon natürlich nichts. Da kann man höchstens schreiben „Ich freue mich über deine Antwort“ oder „Ich bin sauer auf dich, weil du das geschrieben hast“.

Amerikanische Studenten haben in den Anfängen des Internets eine eigene Bilderschrift oder Bildersprache erfunden haben, die so genannten Smileys. Sie setzten sie beim Chatten oder bei E-Mails ein, um Zeit und Telefonkosten zu sparen.

Anstelle des langen Satzes „Ich bin happy, dass ich heute wieder mit dir chatten kann“ schrieb man nur die drei Zeichen „Doppelpunkt“, „Bindestrich“ und „Klammer zu“ und schon war der lächelnde Smiley geboren:

:-)     :-)     :-)     :-)     :-)     :-)     :-)     :-)

Beim Drehen eines ausgedruckten Blattes um 90 Grad oder mit ein bisschen „Halsverrenken“ vor dem Bildschirm kann man ein lachendes Gesicht erkennen. Dieser Smiley ist der Vater aller Smileys, der allen Nachkommen seinen Namen vererbt hat. Das Wort „Smiley“ kommt von dem englischen Wort „smile“, was auf Deutsch „lächeln“ heißt. 

Schon bald gesellten sich dem lachenden Smiley weitere hinzu:

:-(   = traurig sein         :-D   = laut lachen           :->   = teuflisch grinsen

:’-(  = weinen                :-O   = staunen                 ;-)   = mit den Augen zwinkern

Da die ersten Smileys immer Gefühle ausdrückten, nannte man sie auch „Emoticons“, das ist eine Zusammensetzung der beiden englischen Wörter „emotion“ (= Gefühl) und „icon“ (= Bild, Bildchen). „Emoticon“ könnte man also mit „Gefühlsbildchen“ übersetzen.
 

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Dieses ist eine Übungswebseite für Kinder zu dem Buch von Ulrich Vogt
"Wie Bonni, Logi und Harald im Internet surfen"
ISBN 3-506-14051-5 Schöningh Verlag Paderborn
© 2001 Ferdinand Schöningh, Paderborn